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Helfe ich denn überhaupt, wenn ich meine Gebrauchtkleider abgebe?
Ganz egal, ob Sie Ihre Altkleider einer Caritativen Organisation oder einem kommerziellen Sammler
überlassen, ein wichtiges Anliegen unterstützen Sie garantiert damit:
- den Umweltschutz.
Jedes Jahr fallen alleine in Deutschland über 700.000 Tonnen Altkleider an. Es ist
ökologisch gesehen absolut notwendig, sie sinnvoll weiterzuverarbeiten, da sie sonst die
Müllberge immens steigern würden. Weiterhin steigt die Nachfrage nach Textilien
kontinuierlich an.
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Jetzt schon werden jährlich weltweit 19 Mio. Tonnen Rohbaumwolle auf
einer Anbaufläche von 340.000 Quadratkilometern angebaut; es werden dazu 50% des
Weltverbrauches an Pestiziden eingesetzt. Für das Ausrüsten von einem Kilo
Baumwollgewebe werden 15 - 20 Kilowattstunden Energie und 100 Liter Wasser verbraucht.
Wenn wir die Erde und eine intakte Natur für unsere Nachfahren erhalten wollen, ist
es unerlässlich, unsere "Altkleider" dem Gebrauchszyklus - in welcher Form auch
immer - wieder zu zu führen.
Verdient da jemand dran?
In vielen Entsorgungsbereichen werden die Sammelkosten zunehmend auf die Verursacher oder
Hersteller umgelegt. Nicht so im Textilrecycling. Unsere vorwiegend mittelständische
Branche finanziert die hohen technischen Standards und die kostenpflichtige Verwertung der
Reststoffe aus den Erlösen der Vermarktung von Altkleidern.
Die Gebrauchtkleider müssen transportiert, sortiert, gelagert und wieder transportiert
werden, verbleibender Restmüll kostenpflichtig entsorgt werden. Bei 700.000 Tonnen
alleine in Deutschland verschlingt das alles sehr viel Geld.
Ohne die Arbeit der europäischen Textilrecycler müssten diese Textilien als
Hausmüll entsorgt werden und würden den öffentlichen Haushalt mit ca. €
500,- pro Tonne belasten.
Textilreycling ist das Geschäft der Sortierbetriebe, natürlich müssen sie daran
Geld verdienen, um die hohen Ausgaben und die geschaffenen Arbeitsplätze zu finanzieren.
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